Sefners Gestreifte und Ochsenherz-Tomaten gesät. Auserdem neue Sorte Ovalino (4,19 Euro für 8 Kerne!) von Kiepenkerl
Im Buchsbaum hausen die (Wild-)Schweine. Rund um die Bäume ist alles aufgewühlt.
Arbeitsprogramm vom Wochenende:
- Kompost gefahren (Abschluß)
- Mauertal Gestrüpp beseitigt (thermisch)
- Dürre Fichten im Bettelwengert gefällt
- Aprikosenbaum, Bocksdorn, rote Johannisbeere ins Mauertal versetzt
- Hummelkasten im Buchsbaum aufgestellt
- Wildrose (von Claudia) im Buchsbaum gesetzt
- verschiedenste Samen (Restbestände) im Buchsbaum auf gut Glück verteilt
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Es geht los:
- Hauspaprika rot 99
- Paprika gelb 10
- Kirschpaprika 11
- Chili Habanero 11
- Glockenchili 10
- Lauch 1 Schale
- Blumenkohl 1 Schale
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Nach dem phänologischen Kalender beginnt der Vorfrühling wenn die Schneeglöckchen und die Hasel blühen. Das war heute so. Die Bienen hatten bestes Flugwetter und kamen auch vollbepackt wieder heim.
Ansonsten war Kompost fahren angesagt. Bettelwengert und vor dem Haus sind versorgt.
Ansaat von Kopfsalat Maikönig.
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Auch dieses Wochenende wieder schönstes Frühlingswetter. Nicht ganz so warm wie letztes (ca. 11 Grad), aber strahlend blauer Himmel. Also los zum Bäumeschneiden. Der Buchsbaum war dran. Samstag und Sonntag reichte um alle 25 Bäume zu schneiden.
Bei den Bienen war es dieses Wochenende genau anders herum. Bei den Schwäbinnen nix los, dafür die Badenerinnen am Fliegen. Scheint wohl doch noch alles am Leben zu sein.
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Heute 13 Grad, teilweise sonnig. Das muß man ausnutzen. Und so habe ich meine Siebensachen zum Bäumeschneiden gepackt und bin losgezogen. Die Bäume und die Himbeeren im Bettelwengert sind erledigt.
Sorgen machen mir die Bienen. Bei den Schwäbinnen viel Flugverkehr vor der Beute. Teilweise sah man Bienen, die tote Bienen aus der Beute geschleppt und weggebracht haben. Auf dem Gitter im Boden lagen auch einige Tote. Vor der Beute lagen meiner Meinung nach schon viele tote Bienen. Meine Befürchtung ist, daß da eine Räuberei im Gange sein könnte? Die Beute ist seit dem 12. Dezember ca. 1,5 kg leichter geworden.
Bei den Badnerinnen so gut wie kein Flugverkehr. Das Volk scheint ziemlich vorne in der rechten Ecke zusammen zu sitzen. Viel kann man ja durch das Flugloch nicht sehen. Hier lagen auch tote Bienen auf dem Bodengitter, aber keine vor der Beute. Dieses Volk hat noch das gleiche Gewicht wie am 12. Dezember. Sieht wohl nicht gut aus.
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Nachdem ich in diesem Jahr nicht gerade viele Einträge geschrieben habe, möchte ich das mit einem Jahresrückblick zumindest etwas nachholen.
Gemüsegarten:
Was gut gelaufen ist, waren die Stangen- und die Kidney-Bohnen, besonders die Feuerbohnen. Und wie immer eigentlich die Zucchini. Auch Blumenkohl und Brokkoli waren einigermaßen zufriedenstellend. Überraschenderweise sind dieses Jahr Tomaten und Paprika nicht so gut gewesen. Ich musste einige Pflanzen nachkaufen. Ebenso ungewöhnlich: Die Buschbohnen mussten zum Teil drei mal nachgelegt werden, brachten dann aber noch eine erträgliche Ernte. Schon erwartungsgemäß mies waren Sellerie und Lauch. Knoblauch in den Erdbeeren gut, die Erdbeeren selbst zwar gut, aber keine großen Mengen. Die Herbstbelegung mit Chinakohl, Radicchio und Endivien war zu spät um noch was zu werden, da es ab Oktober schon relativ kalt wurde. Der Feldsalat dümpelt noch vor sich hin, könnte aber natürlich noch was werden. Bei den Kürbissen hatte ich zuviele Muskatkürbisse. Die sind zwar nicht schlecht, aber zu groß um sie vernünftig zu verbrauchen. Hokkaido und Butternut waren zu wenige. Gemüsefenchel war gut, aber zu viel. Gewürzfenchel ist nichts geworden.
Planung für 2011:
Unter Lagepläne liegt der neue Beetbelegungsplan. Es sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Für die Paprika werde ich mir Samen einiger neuer Sorten besorgen um den Bestand zu verjüngen. Feuerbohnen soll es in 2011 mehr geben. Bei den Tomaten zu den bestehenden Sorten auch noch Oliventomaten. Fenchel weniger als in 2010. Am gleichmäßigen Besatz von Salat wird weiter gearbeitet.
Bettelwengert:
Äpfel zufriedenstellend, Pflaumen kaum welche und Sauerkirschen zumindest ein paar. Diese beiden Bäume sitzen ja aber auch noch nicht zu lange. Mirabellen waren dieses Jahr nicht berauschend. Nur für uns selbst ein Eimerchen. Himbeeren und Johannisbeeren im Rahmen der Erwartung. Quitten für den kleinen Baum wieder toll. Viele große, schöne Früchte. Walnüsse eher unterdurchschnittlich.
Planung für 2011:
Keine Änderungen, aber öfter mähen und die Nutzpflanzen besser unkrautfrei halten.
Buchsbaum:
Erste (sehr) kleine Ernte bei den Äpfeln, Birnen trugen gut, beim Kernobst keine Ernte. Einmal mähen war definitiv zu wenig.
Planung für 2011:
Wege sehr häufig mähen, Wiese zweimal mähen. Versuch mit Kartoffeln unter Heu.
Mauertal:
Nach dem Kauf war die erste Großtat das Roden des gesamten Grundstücks. An drei Samstagen war das mit Hilfe des Freischneiders erledigt. Stehen blieb ein Apfelbaum und (vorerst) der Laubbaum an der nördlichen Seite. Außerdem wurden vier neue Bäume gepflanzt. Ein Pfirsich, eine Aprikose, eine Zwetschke und eine Sauerkirsche (siehe unter Lagepläne).
Planung für 2011:
Aufgrund der starken Verkrautung des Bodens muß sehr häufig gemäht werden. Fällen des Laubbaums. Weitere Obstbäume setzen. An der Ostseite Aufbau eines Drahtspaliers für Kiwi etc. Bau einer Gartenhütte.
Bienen:
Eines der Hauptthemen in 2010 waren die Bienen. Neben dem Anfängerkurs habe ich inzwischen auch den Honigkurs absolviert. Zwei Jungvölker stehen im Bettelwengert und im Gemüsegarten. Es ist zu hoffen, daß sie den Winter gut überstehen. Während des Dezember habe ich weitere zehn Zargen und drei Hochböden gebaut.
Planung für 2011:
Erfahrung gewinnen. Wenn die beiden Völker den Winter überstehen, weitere Ableger machen und (vielleicht) den ersten Honig ernten.
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Schwäbinnen: 26 kg
Badnerinnen: 22,5 kg
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180 Liter Apfelsaft
168 Liter abgefüllt
52 Öchsle
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Vergangene Woche war Urlaub. Eigentlich hatten wir ja vor wegzufahren. Aber es war einfach zu heiß. Bei 37 Grad auf dem Fahrrad? Nee, dann doch lieber Heu auf dem Buchsbaum machen. Um der hohen Temperatur zu entgehen, war ich meist schon vor 7 Uhr aktiv und habe gegen Mittag Schluß gemacht. Fast 60 Ar Heu zu machen und dabei außer dem Schneiden alles von Hand braucht schon seine Zeit. Nächstes Jahr muß ich unbedingt schon Mitte/Ende Mai die Wege mähen, damit ich beim eigentlichen Schneiden einen besseren Ansatzpunkt habe. Ein Teil des Heus habe ich auf die Baumscheiben der Obstbäume gezogen, einen Teil als Mulchvorrat im Bettelwengert eingelagert und den Rest aufgesetzt und abgedeckt. Möchte nächstes Jahr unbedingt mein „Kartoffel unter Heu“ – Experiment starten.
Dieses Jahr gibt ein Birnenjahr. Zwei Birnbäume hängen voll. Äpfel dagegen nur an zwei Bäumen im Bettelwengert. Auf dem Buchsbaum nur einzelne Früchte auf verschiedenen Bäumen.
Ansonsten war Kleinkram angesagt. Das eine oder andere im Haus erledigt, Kirsch- Johannisbeeren- und Himbeerernte, laufende Arbeiten im Gemüsegarten.
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